Neulich, an einer Mauer…
Internet-Wüste Schweiz
Es ist zum weinen.
Kürzlich durfte ich geschäftlich ein paar Tage in meine Lieblingsstadt Paris um ein paar Verkaufsgespräche mit Reiseveranstaltern zu führen. Gleich nach der Ankunft mit dem TGV in Gare de l’Est, rein in die Métro, ist mir folgende Werbung regelrecht ins Gesicht gesprungen:
„Freebox HD – Internet jusqu’à 28 Méga – Téléphone ilimité vers les fixes de 70 destinations – Télévision 100+ chaînes et VoD.“
Im Grossen und Ganzen also Super-Hispeed Internet mit sozusagen Gratis-Telefon und Fernsehen à gogo zum sage und schreibe sensationellen Schnäppchen-Preis von 29,99 EUR (ca. 50 CHF) pro Monat!!!
Ein netter Reisebüro-Inhaber in Paris meinte denn auch auf die Frage, ob sie für die neue Saison eine Papier-Broschüre produzieren würden, Nein, sie würden in eine neue Website investieren, da die meisten Anfragen schon jetzt über die elektronischen Kanäle reinkommen.
Da soll noch einer sagen wir leben in der Schweiz nicht hinter dem Mond. Wenn ich mir dasselbe Angebot bei Swisscom zusammenkaufen wollte (es gibt ja kein Komplettpaket), blättere ich für eine nicht annähernd gleiche Leistung stolze 124 CHF auf den Tisch. Auch pro Monat wohlgemerkt.
Beim Schweizer Kabelnetzanbieter gibt’s dasselbe für rund 110 CHF pro Monat, auch nicht wirklich ein Schnäppchen und nur über komplizierte Pakete und Optionen zu bestellen.
Woher rührt dieser krasse Unterschied? Die Hochpreisinsel Schweiz lebt weiter und die Anbieter nutzen den Protektionismus und ihre Quasi-Monopole schamlos aus.
Kürzlich durfte ich auch mit einem Online-Marketing Experten über die Rückständigkeit des Schweizer Markts bei den Werbeausgaben in der Internet-Werbung diskutieren. Das Fazit: in der Schweiz werden bloss 2% der Werbeausgaben fürs Internet reserviert, wo diese im nahen Ausland schon bei rund 10% liegen. Eigentlich verwunderlich, liegen wir bei der Internet Penetration doch bei rund 70%, Deutschland bei 65% und Frankreich bei 55% (Quelle: http://www.internetworldstats.com/stats4.htm)
Wann spielt der Wettbewerb endlich wieder? Aber nicht nach dem Motto „wie zocken wir unsere Kunden mit dem teuersten und schlechtesten Angebot am besten ab?“
Übrigens: Ab August sollte der 3,5 MB Zugang von Swisscom zum selben Preis auf 5 MB erhöht werden. Um die endlose Arroganz jedoch zu toppen, erhielten die Kunden diese Information ungefähr im März und die Swisscom verdient in dieser Zeit munter weiter. Wieso nicht gleich umschalten, sie müssen dafür sicher nicht mehr als einen Knopf drücken.
Wie gesagt, zum weinen.
How to work better
Some basic rules, to make everydays work a bit easier:
1. Do one thing at a time
2. Know the problem
3. Learn to listen
4. Learn to ask questions
5. Distinguish sense from nonsense
6. Accept change as inevitable (my favorite)
7. Admit mistakes
8. Say it simple
9. Be calm
10. Smile




Chinese
One in every three babies born is Chinese and you’re still thinking you don’t need to learn a bit of the language?
(chinesepod.com)